Iris erzählt 12/2016  

Darf ich mich vorstellen: Ich heiße jetzt Daisy und bin 91 cm großes Shetlandpony.

Shetlandpony Daisy

Zusammen mit meiner Freundin Paula, Shetlandpony und 95 cm groß, lebe ich seit Anfang September auf dem Heinrichshof.
Auf dem Bild reitet mich gerade Luise und wir starten auf eine Reitwanderung. Noch trage ich meine neuen Schuhe, aber gleich werde ich die Schuhe so oft verlieren, dass die Menschen sie entnervt in ihre Rucksäcke packen werden.
Bei den Reitwanderungen trippeln wir brav hinter den großen Isländern her. Wir Shetlandponys können Gedanken lesen..., aber mehr wird nicht verraten bis zum nächsten Jahr...

Im November sind wir mit dem St. Martinszug in diesem Jahr erstmalig zum Feuer an der Burg Lahr hochgezogen.
St. Martin ...
St. Martin (Ronja) ist von seinem Pferd (Landfari) abgestiegen und verteilt Weckmänner an alle kleinen und großen Kinder.

Natürlich haben wir auch im Herbst wieder ein bisschen gebaut. Auf dem festen Melkstand am Hof ist jetzt eine weitere Photovoltaik-Anlage installiert, um die Stromkosten beim Melken zu senken. Die Kraftfutter-Fütterung im Melkstand ist aufwendig umgebaut worden. Eine Förderschnecke transportiert das Kraftfutter jetzt an jeden Kuhplatz. Und jeder Kuhplatz hat so eine Art Kraftfutter-Diebstahl-Sicherung :-) zur Nachbarkuh hin bekommen.
In der Halle ist mit dem Aufräumen für das Großprojekt Käserei begonnen.
Auf Dieter warten jede Menge Wartungsarbeiten an den Traktoren.
Sanierungsarbeiten im Gästebereich stehen an. Der Reitplatz muss ausgebessert und der Sandspielplatz soll umgebaut und vergrößert werden.
Es bleibt spannend.

Algäuerinnen
Im November sind 12 sanftäugige Allgäuerinnen zur Ergänzung der Milchviehherde angekommen.

2016 war ein reiches Jahr. Unsere guten Mitarbeiter, Helfer, FÖJler, Praktikanten, Lehrling und Freunde haben uns bei den vielen großen und kleinen Projekten hervorragend unterstützt.
Danke René, Hanna, Cedo, Johannes, Kristin, Annika und Anna Rolletter für eure Mitarbeit in der Landwirtschaft. Wir können uns auf euch verlassen.
Danke Micha für deine Spitzen-Hauswirtschaft, deine umsichtige Arbeit, gute Planung und für das köstliche Essen. You are simply the Best.

Eli und Jule
Eli und Jule. Frische Kräuter für den Grillabend.
Danke an das Super-Hausteam Marianna, Eli, Jule, Laura, Elena, Anja, Diana und Sophie. Alles ist blitzsauber und steht an seinem Platz.
Danke Marliese für die vielen leckeren Streuselkuchen und Hefezöpfe. Danke fürs Bügeln.
Danke Eli für viele Kilos Fleisch einpacken, für Pizza backen, Einkaufsfahrten, Melken und den Reitunterricht für unsere Nachwuchsreiter aus Burglahr und Oberlahr.
Danke Ronja für alle Feuerwehrdienste und den Reitunterricht.
Danke Wolfgang für die leckere Wurst.

Danke für Pferde- und Pflegemädchen-Dienste, Urlaubsvertretung, Küchendienste, Gartenarbeit, Hilfe beim Bauen und in der Landwirtschaft: Ronja, Hanna, Eli, Sarah, Jule, Saliah, Sophie, Johanna, Laura Sch., Sara, Simon, Christine, Dinah, Alina, Gesa, Henrike, Klara, Noelle, Hannah M., Karina D., Cathrin, Linda, Charline K., Kathi, Kristin, Charline R., Vivi, Jana, Gina, Luana, Amelie, Lena, Greta, Anouk, Johannes, Annika, Anna Rolletter, Manfred, Dirk, Erwin, Erwin F., Anne, Sami und Anja.
Ihr seid unsere Weggefährten.

...

Spar deine Liebe nicht am Tage
Für ein paar Minuten in der Nacht,
Hol sie aus ihrer Dunkelkammer,
dann zeigt sie ihre Blütenpracht.

Spar deinen Mut nicht auf für später,
wenn du mal „was Großes“ bist,
Dein kleiner Mut hilft allen weiter,
weil täglich Mut vonnöten ist.

Spar deinen Wein nicht auf für Morgen.
Sind Freunde da, so schenke ein!
Leg, was du hast, in ihre Mitte.
Durchs Schenken wird man reich allein.

Aus:  Spar deinen Wein nicht auf für Morgen   von Gerhard Schöne


2017 beginnt unsere Gästesaison Ende März.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch, unseren lieben Urlaubsgästen im nächsten Jahr. Bewährtes wollen wir fortsetzen und Neues ausprobieren und wie immer mit Innovation, Freude und Sorgfalt für euch da sein.

Ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest 
wünscht euch Familie Reifenhäuser.


Iris erzählt 11/2016  

Max hat es geschafft. Max

Die Milchkühe sind im Sommer Tag und Nacht draußen und werden auf der Weide gemolken. Ein fahrbarer Melkstand, in den die Kühe auf der einen Seite eine Stufe hoch hinein und auf der anderen Seite wieder herausgehen, hilft dabei. Den Melkwagen haben wir gebraucht gekauft. Im Mai ist er von Max, Dieter und Melktechniker Gerhard Demmer mittels Abhänge-, Spülautomatik, Stromaggregat und elektronischen Pulsatoren zu einer, wie ich ihn nenne, High-Tech- Blechkiste aufgerüstet worden.

Melken auf der Weide ist in unserer Region ein schon fast vergessenes Bild. Anwohner fragen: „Was macht ihr da?“, oder warum Max zweimal täglich mit einem Wohnmobil am Traktor hin- und herfährt.

Weidemelken
Weidemelken in Bürdenbach

Nach der anstrengenden Stallbauphase 2014/15 sind in diesem Jahr jede Menge Restarbeiten wie Tankwagenzufahrt, Dachrinnen, Holzverkleidung, Laufhoftore und besonders für meine Seele Erdarbeiten im Umfeld zu erledigen.

Unsere Milch wird weiterhin von der Upländer Bauernmolkerei abgeholt. Doch ab Sommer 2017 will Max einen Teil der Milch zu Käse verarbeiten und somit steht als nächster Schritt der Bau der Hofkäserei an.

Dieter hat in diesem Jahr wieder mehr Zeit, sich um die Arbeit in der Gemeinde zu kümmern. An mehreren Dorf-Aktionstagen werden Müll gesammelt, Äste und Gehölz zurück geschnitten, Bürgersteige und Wege repariert.
Dorf-Aktionstag in Burglahr
Dorf-Aktionstag im März. Wenn jeder seins macht und noch ein bisschen für andere dazu, läuft das Dorf rund.

Burg LahrZu Fuße unserer im Jahr 2015 restaurierten Burg Lahr vergrößern freiwillige Helfer den Platz, schneiden Bäume und Sträucher zurück und stellen Eichenblöcke und ein Waldsofa als Sitzgelegenheiten auf. Der Burgturm als Wahrzeichen der Lahrer Herrlichkeit ist wieder besser sichtbar. 

Mit Dieter auf den Turm der Burg Lahr gehört auch in der ersten Hälfte 2016 fest in unser Hofprogramm. Ein Ausguck, der es ermöglicht, von der obersten Turmplattform noch besser über die Burgmauern sehen zu können, ist ein weiterer Wunsch von uns. Er würde diesen tollen Rundblick gestatten.

Mit unseren Urlaubsgästen haben wir auch 2016 eine gute Saison erlebt. Michaelas handgemachtes Essen aus frischen Bio-Produkten wird nach wie vor sehr geschätzt.
O-Ton: „Wir haben nach dem Urlaub bei euch 14 Tage gebraucht, um uns an das Essen zu Hause wieder zu gewöhnen. Wir haben uns gefragt, was müssen wir tun, damit es so schmeckt, wie auf dem Heinrichshof. Müssen wir anders einkaufen?

Die einfachen Dinge werden eine Notwendigkeit. Ausflüge in Gemeinschaft in die Natur, der Kontakt mit Mutter Erde ...

...auf der Heuwiese Rast
Abendsonne auf der Heuwiese
Rast während der Reitwanderung
zum Haflingerhof Müller in Berg.
O-Ton: „Halb so viel, dafür doppelt so gut“ – „Ach nein, dann lieber doch noch einen Ausritt mehr.“

Alle unsere Outdoor-Veranstaltungen mit unseren Urlaubsgästen haben 2016 stattgefunden. Jeder Ausritt ist geritten, jede Reitwanderung gewandert und jedes Feuer hat gebrannt.

Reitwanderung......zur MIttagspause
Reitwanderung zur Mittagspause mit Grillwürstchen vom Lagerfeuer ins Grenzbachtal. Ein Nieselregen-Tag.

Reitwanderung......zur Mittagspause...
Reitwanderung zur Mittagspause am Mehrbach. Ein Super-Sonnen-Tag.

In den Sommerferien gab es Yoga mit Ulla und in ihren Mal- und Specksteinkursen konnte jeder den Künstler in sich entdecken.

Werkeschau...

Werk
Werk

Michaela hatte sich als besonderes Abendessen ein Burger-Buffet ausgedacht. In der Vorbereitung durfte geholfen werden.

Burger-Buffet
Gemeinsam vorbereiten und kochen macht einfach Spaß.

Der Herbst bescherte einige goldene Tage...

...Trmpolin springen..

...und mutige Kinder schwimmen am 20. Oktober das letzte Mal in der Wied.
...Schwimmen...

In den Herbstferien ging es an einem langen Wandertag noch einmal zum Haflingerhof der Familie Müller nach Berg und vorbei an diesem besonderen Baum.
Eiche 1000 Jahre...!
Die 1000jährige Eiche in Kaffroth